Kurioses

Was man so alles erlebt auf dem Markt...

Wundersame Geschichten
Tiefgeistige Erkentnisse
Was war im Mittelalter anders?

Wundersame Geschichten

Leinbacher Geröschtels

Man benötigt: 1 Mittelalterlager mit Kochstelle, 1 Rezept für Serviettenknödel, 1 komplett vergeigte Mengenumrechnung.

Zubereitung: Zuerst bereitet man die Knödelmasse nach der komplett vergeigten Mengenumrechnung zu und stellt fest, dass sie viel zu dünn ist. Nun wirft man so lange weiter Brotwürfel hinein, bis die Konsistenz passt und die Knödelmasse das vorhandene Schüsselvolumen komplett einnimmt. Die Knödelmasse wird zu einem Serviettenknödel von der Größe eines 1kg-Brotlaibs geformt und anschließend in einem zu kleinen Topf in heißem Wasser geköchelt. Nachdem nach einer gefühlten Stunde klar ist, dass das nie im Leben funktionieren kann, wird der immerhin etwas erstarrte Knödelleib aus dem Wasser geholt, in Scheiben geschnitten und zur Restgarung in der Pfanne mit etwas Butter gebacken.

Guten Appetit.


Die Spielzeugarmbust

Es begann damit, das einer Freundin von uns die Spielzeugarmbrust in ihrer Ergo-Therapie-Praxis kaputt ging und, da sie uns grade auf dem Markt besuchte, sie beschloss eine neue am Holzwaffenstand zu erwerben. Da das ganze ja auch absetzbar ist benötigte sie noch eine Quittung, die die nette Dame am Stand mangels Möglichkeit leider nicht ausstellen konnte. Sie kamen dann nach etwas Überlegung auf die Idee, das ganze über einen anderen Marktstand mit EC-Terminal abzurechnen und die EC-Quittung dann zu verwenden. Auf dem Weg dorthin fragte die Spielzeughändlerin noch, was draufstehen solle. „Naja, einfach Spielware oder Armbrust reicht.“ erklärte unsere Freundin. Es wurde also die Transaktion Bargeld von EC-Stand an Holzwaffenverkäuferin – EC-Geld von Karte an EC-Stand durchgeführt und auf dem Rückweg zum Holzwaffenstand wunderte sich unsere Freundin noch, wieso sie gefragt wurde was auf der Quittung stehen soll, immerhin war der EC-Beleg ja quasi unbeschriftet.
Das ganze klärte sich am Holzwaffenstand dann auf, wo die Verkäuferin gerade den Lötkolben beiseite legte und unserer Freundin ihre Holzarmbrust überreichte – sammt an der Seite eingebranntem „Spielware“…
Armbrust

Der Linseneintopf

Eintopf
… war irgendwie zu dick. Da sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Geschmeckt hat´s trotzdem.

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Tiefgeistige Erkentnisse

"Leinbacher Roulette - 3 Chai Latte und ein Schokocappucino"
< Die Becher kamen durcheinander. Und wir wussten hinterher immer noch nicht, wer was hatte. >

"Wir haben noch eine Dose Cider. Und Senf" - "Will jemand Cider mit Senf?"
< Nach der Bestandsaufnahme der Kühlbox >

"Wenn die Pfannkuchen so schlecht waren, warum habt ihr sie dann fertig gebacken?" - "Weil die Pappte..ääh, Pfannkuchen leichter zu entsorgen sind als der rohe Teig."
< Wir wollten sie noch als Schilde an Schaukämpfer verkaufen... >

"Gibts du mir mal die Weichei-Butter?" - "Ne, die ist zu hart für dich."
< Wer sich über das Wetter beschwert, hat es nicht anders verdient >

"Arbeiten Sie hier?" - "Nein, ich wohne nur hier."
< Wir konnten dann doch den Weg zum Toilettenwagen weisen >

"Als du sagtest, du gehst den Wau-Wau streicheln, dachte ich du meinst UNSEREN Wau-Wau."
< Unser Hauswolf war einfach flauschiger >

"Im Schepper hats gehängert."
< Das Rutschfass war gewässert >

"Das liegt am Kettenhemd, das trägt etwas auf."
< Es soll niemand behaupten, Schaukämpfer wären dick >

„Kannst du mal meine Helebarde halten, während ich auf der Toilette bin?“
< Es gibt Sätze, die hört man so nur auf Mittelaltermärkten. >

„Ich hasse Geschichten, die so anfangen und dann weitergehen.“
< Sie kannte die Geschichte wohl schon. >

„A#%&§*piiiep*-HOLZ“
< Es wollte nicht brennen. Anschreien half auch nicht. >

„In welche Kiste soll ich kucken?“
< Er meinte "Kiss the cook", nicht "Kiste kuck" >

„Wo ist das Wiggel-Wackel-Hick-Hack-Kräuterschnippeldingens?“
< a.k.a. Wiegemesser >

„Stellen wir den Baldachin längs oder quer?“ - "Du weisst schon, das der Baldachin quadratisch ist?"
< Wir haben den Baldachin dann längs gestellt >

„Geht’s jetzt bald los? Als wir uns aufgestellt haben waren wir noch Frühmittelalter.“
< Stefanus beim Warten auf den Einmarschbeginn >

„Ich glaub ich werde erst mal Kartoffeln spalten und später noch einen Baum striezeln.“
< Semona hat Hunger >

„Mit wem den sonst?“
< Julius als Reaktion auf unseren „Nur mit euch“-Schlachtruf >

„Ich bring schon mal den Wuff ins Brumm.“
< Dietrich, der beim Abbauen irgendwie geistig daneben war >

„Das ist FrühMi. Eine Kombination aus Frühstück und Mittagessen.“
< Semona um 12 Uhr, kurz nach dem Aufstehen >

„Wir hätten ein orientalisches Lager machen sollen. Dann könnten wir jetzt daliegen und uns Luft zufächeln lassen.“
< Fazit unserer Damen während der Hitzeschlacht von Philippsburg >

„Als erstes kauf ich mir einen Smart. Den stell ich dann ins Zelt, mach die Scheiben runter und lass die Klimaanlage laufen.“
< Hitze macht erfinderisch >

„Ruhe da hinten oder ich mach dir den Dudelsack zu!“
< Fast 40°C, alles wartet auf den Einmarschbeginn, er spielt „Was wollen wir trinken 7 Tage lang“…>

„Nach dem letzten Markt hab ich 3 Wochen gebraucht um die Knoten wieder rauszublasen.“
< Hauptmann der Garde, auf seine Fanfarenkünste angesprochen >

„Es ist vielleicht nicht ganz regelgerecht, aber da ja keiner mehr da ist, um sich zu beschweren…“
< Schiedsrichter bei der Ball-gerei, nachdem eins der beiden Teams von versteckten Bogenschützen über den Haufen geschossen wurde >

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Was war den im Mittelalter so anders?

Immer mal wieder fragen uns Leute, inwieweit sich das Mittelalter von der heutigen Zeit unterscheidet.
Hier ein paar Beispiele:

Im Mittelalter gab es Schiffe aus Holz und Männer aus Eisen.
Heute ist das umgekehrt.

Im Mittelalter hatte ein Mann mit Bart eine Axt in der Hand und fragte sich, wie er am besten nach Walhalla käme.
Heute hat ein Mann mit Bart ein Haarpflegeprodukt in der Hand und fragt sich, ob es auch wirklich vegan ist.

Im Mittelalter ergaben 20 erlegte Kaninchen viel zu Essen und Fellkleidung für den Winter.
Heute ergeben sie eine Anzeige und lebenslanges Hausverbot im Streichelzoo.

Im Mittelalter wog eine Rüstung über 60 kg und war von einem Schmied handgefertigt.
Heute wiegt eine Rüstung über 2 Tonnen und ist von BMW, Audi, Mercedes…

Im Mittelalter warteten viele Menschen ein Leben lang auf ein Zeichen Gottes.
Heute warten viele Menschen ein Leben lang auf einen Facharzttermin.

Im Mittelalter gab es Raubritter.
Heute gibt es das Finanzamt.

Im Mittelalter haben die Menschen Bücher mit Ehrfurcht behandelt und von Hand vervielfältigt.
Heute fragen die Menschen: „Was ist denn ein Buch ?????“

Im Mittelalter gab es Walter von der Vogelweide und Kirchenchoräle.
Heute gibt es Helene Fischer und Ballermannhits.

Im Mittelalter malten Leute gigantische Gemälde an Kirchendecken.
Heute stellen sie Katzenvideos auf Youtube.

Im Mittelalter hatten Wagen meistens 1-2 Pferde oder Ochsen, um schwere Lasten von Ort zu Ort zu transportieren.
Heute haben Wagen manchmal über 400 Pferde (und 1 Ochsen), um Brötchen vom Bäcker um die Ecke zu holen.

Im Mittelalter benötigte man viele Jahre, um eine Katedrale zu errichten.
Heute benötigt man viele Jahre, um einen Flughafen zu errichten.



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